Mittwoch, 27. April 2016

Wir begrüßen Sie zu unserem Werbungsblock

Eigentlich müsste jetzt ein Mainzelmännchen durchs Bild laufen aber da hab ich gerade keines da.
Deshalb jetzt eben Werbung ganz ohne "GudnAAAAbnd".

Meine Flyer sind da. Und ich freu mich wie ein Schnitzel (weiß eigentlich jemand, warum das so heißt?).

Hier also auch für Euch zu Anschauen: Meine Flyer:



Gefallen Sie Euch auch so gut wie mir? Dann dürft Ihr mir übrigens auch immer gerne Kommentare hinterlassen.

Und weil ich so ein Postkarten-Liebhaber bin (ich schreib tatsächlich noch gerne Briefe und Postkarten), hab ich da auch gleich ein paar drucken lassen. Die habe ich mir quasi geschenkt. Aber wenn jemand welche will, kann man die auch käuflich erwerben. Preis auf Anfrage.




Samstag, 16. April 2016

25.03.2016 - Hochzeit in Kloster Holzen

Anscheinend habe ich nicht nur ein Auge für nicht ganz gewöhnliche Bilder, sondern auch ein Händchen für ungewöhnliche Daten.
Ihr erinnert Euch an die Hochzeit am Freitag den 13.? Die letzte Hochzeit, die ich fotografiert habe fand ebenfalls an einem Freitag in Kloster Holzen statt. Am Karfreitag 2016.

Kloster Holzen ist ein Traum - für Fotografen wie auch für Hochzeitspaare. Es gibt an jeder Ecke Motive und schöne Plätze, an denen man wunderbare Bilder zaubern kann. Ich war extra vorher dort und habe mir alles genau angesehen. Das Wetter war toll, strahlender Sonnenschein... Zumindest am Besichtigungstag. Am Hochzeitstag hat es geregnet und die Sonne hat uns arg im Stich gelassen.
Dennoch sind, wie ich finde, wunderbare Bilder von einer kleinen aber feinen Hochzeit entstanden.


















Montag, 11. April 2016

Kommunionbilder

Erinnert ihr euch an eure Kommunionbilder?
Meines war der Klassiker: Ich im Kommunionkleid (einem hellblauen Dirndl mit langen Ärmeln und weißer Schürze) vor der Tanne in unserem Garten. Der Baum fast zwei Stockwerke hoch - und man sah ihn ganz. Es war auch alles auf dem Bild scharf. Ich klein und relativ unbedeutend davor, ziemlich krampfhaft die Kerze und das Gesangsbuch festhaltend.
Als ich klein war, war es nicht üblich, seine Kommunionbilder vom Fotografen machen zu lassen.

Später habe ich dann viele Bilder geschenkt bekommen, die sich auch irgendwie ähnelten. Das Gebetbuch kuschelnd oder wie ein Zinnsoldat vor der Kirche.

Kommunionbilder müssen aber nicht immer so aussehen.
Wir haben gestern ganz andere gemacht:











Donnerstag, 7. April 2016

was ich mache - und was eher nicht






Einen Fotografen zu finden, der zu einem passt ist fast so schwer, wie einen guten Facharzt (oder den Friseur seines Vertrauens).
Es gibt einen riesigen Markt an Fotografen. Die meisten beherrschen das Handwerk und den Umgang mit der Technik gut bis großartig. Trotzdem gibt es Unterschiede. Die einen brennen für die Studiofotografie, entwickeln interessante oder auch mal bizarre Lichtsettings, die anderen fotografieren lieber FineArt, wieder andere machen Reportagen.
All das hat seine Berechtigung und für jeden Fotografen gibt es wahrscheinlich auch Kunden, die genau das suchen.
Als Kunde muss man sich aber vorher genau überlegen, was man will, um den richtigen Fotografen zu finden.
Wenn man Baby-Fotos will, möchte man diese mit viel Chichi, mit Accessoires und Mützchen und Deckchen oder will man Bilder mit den eigenen Strampler und dem Kuscheltier.  Auch hier: Beides kann wundervoll sein, man muss nur wissen, was man möchte.
Deshalb sollte man sich auch immer ein paar Bilder von Fotografen ansehen, um zu sehen, ob man das haben will.

Ich persönlich mag:

  • natürliche Aufnahmen, gerne in Bewegung oder im Tun - ich finde, Kinder und Tiere kann man am allerbesten fotografieren, wenn sie sich beschäftigen und evtl. gar nicht mehr merken, dass man da ist

  • Detailaufnahmen - Babyfüsschen sind wunderschön, eine Hand, die eine Blume hält kann mehr sagen, als ein Bild auf dem das ganze Kind zu sehen ist, ein Pferdeauge oder auch mal eine Nüster in Großaufnahme können wunderschöne Bilder sein


  • Bilder von Beziehungen - wenn ich Gruppen von Menschen oder Menschen mit Tieren fotografiere, versuche ich einzufangen, wie sie zueinander in Beziehung stehen. Ich liebe Bilder, auf denen man die Vertrautheit spürt

  • Bilder, die nicht immer perfekt sind - die angeleaufene Brille, der Lachanfall, die herausgestreckte Zunge des Pferdes, das vehemente Kopfschütteln oder auch die Grasflecken oder Löcher in der Jeans, all das zeigt das Leben und es gibt schließlich nichts schöneres als das Leben, oder?

  • Bilder von hinten - warum das so ist weiß ich nicht, aber ich mag sie einfach

  • Bilder in der natürlichen Umgebung - da, wo man sich wohlfühlt fällt es einem am Leichtesten, entspannt zu sein. Deshalb fotografiere ich gerne draußen, auch auf einem Spielplatz oder bei einem Spaziergang oder zu Hause. Ich mag auch Bilder auf dem Wohnzimmersofa lieber, als die mit klassischem Studio-Hintergrund.

  • das Spiel von Schärfe und Unschärfe - manchmal ist ein Bild interessanter, wenn nicht alles gleich scharf ist. Das verleiht dem Bild Tiefe und macht es manchmal auch spannender. Manchmal wähle ich den Schärfebereich bewusst sehr, sehr eng um das Auge auf ein bestimmtes Detail zu lenken.




Was ich nicht mag und auch nicht oder nur selten mache:



  • gestellte, künstliche Aufnahmen - ich bin kein "Kinn noch etwas nach oben, die Nase zwei Zentimeter nach rechts"-Fotograf. Natürlich versuche auch ich, euch so zu dirigieren, dass die Sonne nicht gerade in den Brillengläsern spiegelt - aber in erster Linie versuche ich, Euch so zu nehmen, wie Ihr seid
  • lasziv geöffnete Lippen und den Arm diagonal durchs Bild - von den Fotoregeln her mag das ein perfekter Bildaufbau sein, aber ich persönlich mag das nicht. Ich kenne niemanden, der mit lasziv geöffnetem Mund und schrägem Arm auf seiner Terrasse sitzt. Mag sein, dass ich die falschen Leute kenne, es gibt tatsächlich auch Bilder, auf denen das nicht nur gewollt und nicht gekonnt aussieht - aber ich kann so etwas nicht und will es auch nicht.
  • totretuschierte Bilder - Falten, Muttermale, Narben, all das gehört zu uns, auch wenn wir nicht auf jede davon stolz sind. Ich kann solche Dinge retuschieren, ich mag das aber nur bis zu einem gewissen Grad. Ich persönlich bin nicht dafür, aus einem wunderschönen sommersprossigen Gesicht eines ohne den kleinsten Fleck zu machen.
Ich wünsche Euch allen viel Glück dabei, den Fotografen Eures Vertrauens zu finden. Ich bin mir sicher, er ist da draußen - irgendwo.





















Mittwoch, 6. April 2016

Dani & Andi - Freitag der 13. ist doch ein Glückstag

Freitag der 13. - für die einen ein Unglücklichstag, für die anderen eben gar nicht.
Für Dani und Andi gar nicht. Die beiden haben sich nämlich im November 2015 an genau so einem Freitag den 13. das Ja-Wort gegeben.
Und wie es sich für so einen Tag gehört, war das Wetter freundlich, teilweise sogar sonnig, die Gäste hatten gute Laune und alles in allem war es ein kleines aber sehr feines Fest in Calw.
Ich durfte die beiden den ganzen Tag mit meiner Kamera begleiten und eine Hochzeitsreportage machen.
mit diesen Schuhen wurde ich morgens von der Braut empfangen