Glaubt mir - ich kann das nachvollziehen. Ich habe 3 Rabauken, die wechselnd schon die Augenbrauen hoch- und die Mundwinkel ver-ziehen, wenn ich mit der Kamera anrücke. Und trotzdem will ich manchmal Bilder haben, auf denen alle drauf sind.
Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten.
1.) das klar gestellte Bild
Werft die Kinder in Klamotten, die ihr mögt (falls es nicht daran schon scheitert), sucht Euch einen Hintergrund, der Euch gefällt, gebt die klare Anweisung: "Stellt Euch mal da hin" - und lebt mit dem, was ihr kriegt. Im Optimalfall ist es ein tolles Foto, im nicht so ganz optimalen Fall eines, das es halt gibt....
Vorteil: Man kann sich überlegen, wie man das Bild gerne hätte und wenn man Glück hat, kommt was ähnliches dabei raus
Nachteil: Man hat ein Bild, das gestellt ist und riskiert "null-Bock"-Gesichter
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| nicht ganz optimal ;-) |
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| geht so |
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| Optimalfall |
2.) im Geschehen
Ich persönlich fotografiere Kinder ja gerne im normalen Spiel. Manchmal kommt es tatsächlich vor, dass alle drei an einem Ort spielen. Wenn man sich dann entweder gut anpirscht oder per Teleobjektiv aus einiger Entfernung fotografiert, kann es sein, dass man alle zur gleichen Zeit auf dem Bild hat.
Vorteil: Man bekommt ein Bild, das das wahre Leben zeigt
Nachteil: Nicht immer schauen alle her und man muss sich gut mit seiner Kamera auskennen, um scharfe Bilder zu bekommen oder riskiert, viel Ausschuss oder Bilder die zu viel Tiefenschärfe haben.
3.) ausgetrickst
Was auch gut funktioniert ist, wenn Ihr Eure Kinder in Situationen bringt, aus denen sie Euch nicht so schnell entwischen können.
Vorteil: Ihr habt ein bisschen Zeit für die richtigen Kameraeinstellungen und kriegt trotzdem ein Bild aus dem Leben
Nachteil: Ihr müsst mit dem leben, was möglich ist


4.) Trick 17
Ihr macht den Kindern ein Angebot, das für Sie spannend und für Euch planbar ist. Z. B. indem Ihr ihnen einen kleinen Hocker oder Baumstumpf präsentiert (den Ihr vorher natürlich da platziert habt, wo Ihr ihn haben wollt) und sie animiert, zu zweit oder zu dritt darauf zu stehen.
Vorteil: Ihr könnt das Drumherum ein bisschen steuern, die Kinder vergessen vielleicht, dass Ihr fotografieren wollt, Ihr könnt die Kameraeinstellungen vorher schon ziemlich genau einstellen
Nachteil: Nicht immer schauen alle her
Probiert doch einfach aus, was am Besten zu Euch und Eurer Familie passt. Und falls Ihr auch mal Bilder haben wollt, auf denen Ihr selbst seid: Wendet euch an den Fotografen Eures Vertrauens.











